Was nun, Mr. Darwin

Alexander vom Stein

Was nun, Mr. Darwin?

ISBN: 978-3-935955-57-7

172 YTWas wäre, wenn Charles Darwin heute leben würde? Immerhin hat er vor mehr als 150 Jahren geschrieben, dass seine Theorie zusammenbreichen würde, wenn gezeigt werden würde, dass ein komplexes Organ nicht durch winzige Veränderungen gebildet werden könnte. Zu welchen Ergebnissen würde der Forscher Darwin heute kommen, mit all den technischen Hilfsmitteln der Wissenschaft. Sicher würde er ins Staunen kommen, könnte er das Innere einer Zelle studieren. Alexander vom Stein hat in diesem Buch unterschieden zwischen dem Menschen Charles Robert Darwin und dem Forscher, auf dessen Spuren der Darwinismus entstand. Darwins eigene Entdeckungen haben sicher viele Wissenschafter beflügelt, und doch war er scheinbar viel begabter darin, Lehren zusammenzutragen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. So manche seiner Ideen bekam er von seinem eigenen Großvater. Dann befasst sich der Autor mit den Auswirkungen des Darwinismus, insbesondere dem sogenannten „Sozialdarwinismus“, welcher ganze politische Systeme angestiftet hatte, um schwächere Völker auszurotten. Heute beeinflusst die Evolutionstheorie nahezu alle Lebensbereiche, und das, obwohl sie eben nur eine Theorie ist. Gerade durch moderne Forschungsmethoden stellt sich die Frage, wie lange sie noch halten wird.

(kleo)

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Gnade gewinnt

George Verwer

Gnade gewinnt

ISBN: 978-3-7751-5267-9

171 YTGeorge Verwer ist Autor, Verleger und Herausgeber. Friedrich Hänssler bezeichnet ihn im Vorwort als „Mr. Literature“. Literatur ist Verwer´s Lebensinhalt. So wie er selber von vielen Autoren profitiert hat, möchte er uns ermutigen, so viel wie möglich zu lesen. Seit 63 Jahren ist er nun im Einsatz für eine bessere Welt, im Einsatz, den Menschen auf allen Kontinenten die rettende Botschaft von Jesus nahe zu bringen. Mit seiner Operation Mobilisation haben ihn seither an die 100 000 Menschen begleitet und unterstützt. „Gnade gewinnt“ kommt von seiner Ausgewogenheit zwischen Disziplin und Gnade. Auch schreibt er viel über die Ausgewogenheit von Wahrheit und Liebe. Wir sollen die Wahrheit reden, aber in Liebe. In diesem Buch sind durchaus auch ältere Beiträge enthalten. Schön ist, dass er seinen anfänglichen Prinzipien treu geblieben ist, auch wenn seine Arbeit über alle Vorstellungen hinaus gewachsen ist.

(kleo)

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Briefe, die nie geschrieben werden …

Frederick L. Kosin

Briefe, die nie geschrieben werden …

ISBN: 978-3-86699-253-5

170 YTMissionare und Missionarinnen werden oft als Helden gesehen und daher wird viel von ihnen erwartet. Doch wie geht es ihnen selber, so ganz persönlich? Die meisten von ihnen sind von der Unterstützung durch Freunde und Gemeinde abhängig. Daher trauen sie sich oft nicht, von ihren wahren Erlebnissen zu schreiben. Viel zu leicht würde es zu Mißverständnissen kommen. So beschränken sich die Briefe der Missionare und Missionarinnen oft auf die Arbeit, den Dienst und den vielen Projekten. Doch hier entsteht ein Kreislauf, wodurch die Empfänger wieder zu hoch von den Absendern denken, so als hätten diese nie Probleme. Auf keinen Fall Probleme mit den „belanglosen Dingen des Alltags“. Doch die Realität sieht anders aus. Frederick L. Kosin war selber über 40 Jahre lang Missionar in verschiedenen Ländern und er kennt die Situation von sehr vielen Kollegen und Kolleginnen. Für dieses Buch war er viel unterwegs, hat auf der ganzen Welt Missionare besucht und deren Geschichten zusammengefasst. Zusammengefasst in „Briefen, die nie geschrieben werden …“

(kleo)

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Auf den Spuren der Täufer

Reinhold Eichinger (Hrsg.)

„Auf den Spuren der Täufer“

(Niederösterreich und Burgenland)

ISBN: 978-3-95776-133-3

TäuferKonrad Grebel war der erste Täufer in der Reformation. Am 21. Jänner 1525 taufte er Georg Blaurock, welcher dann jenen auch taufte. Grebel und Blaurock wirkten hauptsächlich im Züricher Oberland. Nach einem Gefängnisaufenthalt starb Grebel an der Pest. Felix Mantz wurde in der Limmat bei Zürich ertränkt. Wilhelm Reublin ging nach Waldshut in Deutschland und gewann Balthasar Hubmaier. Es ging den Täufern um eine „Fortsetzung der Reformation“ … sie möchten die Errettung durch Jesus Christus annehmen, ins Leben einbeziehen, bis ins Alltägliche umsetzen … um eine Lebens- und Herzensveränderung der Einzelnen, nicht um eine neue Religion. Die Predigten der Täufer hatten immer 2 Schwerpunkte: Das Eingestehen der eigenen Schuld und den Ausweg, die Rettung von dieser Schuld im Evangelium. Michael Sattler verfasste 1527 das Schleitheimer Bekenntnis. Ein Glaubensbekenntnis der Täufer, also bereits 3 Jahre vor dem Augsburger Bekenntnis der Lutheraner. Hutterer waren Täufer aus Tirol, welche unter der Führung von Jakob Hutter ebenfalls nach Mikulov kamen. Hier wuchs die Täufergemeinschaft auf über 20.000 Personen an. Leonard von Liechtenstein war viele Jahre ihr Schirmherr, bis sie dann auch Südmähren verlassen mussten. Über die Slowakei und Westungarn, dem heutigen Burgenland fanden sie den Weg nach Siebenbürgen. In diesem Buch sind ganz viele Orte aus Niederösterreich und dem Burgenland erwähnt, wo bis heute Spuren der Täufer gefunden wurden. Sei es im Handwerk, auf Dokumenten, durch Straßen- und Familiennamen und in Gefängnisprotokollen. Ein herzliches Dankeschön an den Hutterischen Geschichtsverein, deren Mitglieder immer mehr Informationen zu Tage fördern.

(kleo)

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Wenn Liebe hält, was sie verpricht

Robertson McQuilkin

“Wenn Liebe hält, was sie verpricht”

ISBN: 978-3-86699-378-5

168 YTRobertson und Muriel McQuilkin waren ein erfolgreiches Ehepaar, umgeben von einer erfolgreichen Familie. Im Alter von 55 Jahren beginnen bei Muriel die ersten Anzeichen der Alzheimer Krankheit. Anfangs können die McQuilkins mit manchen Einschränkungen ihr Leben weiterführen. Muriel muß jedoch bald ihre Stelle als Moderatorin einer beliebten Radiosendung beenden. Nach 5 Jahren trifft Robertson eine außergewöhnliche Entscheidung. Er gibt seine Stelle als Leiter einer Privatuniversität auf um sich ganz um seine Frau zu kümmern. Außergewöhnlich, weil es statistisch so ist, dass viele Frauen ihre Männer in Alter und Krankheit pflegen, umgekehrt jedoch kaum. Robertson jedoch betont, dass er diese Entscheidung schon über 40 Jahre davor, nämlich am Tag ihrer Hochzeit getroffen habe. Mehr als 20 Jahre pflegt er seine Frau, bei der immer mehr Funktionen von Körper und Geist verlorengehen. Bewegend dabei ist, dass die beiden eine Liebe erfahren, welche viele gesunde Paare nicht erleben.

(kleo)

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Liebe & Respekt

Emerson Eggerichs

Liebe & Respekt

ISBN: 978-3-86591-492-7

167 YTSchon die beiden Untertitel sind vielsagend. “Die Nähe, nach der sie sich sehnt” und “Die Anerkennung, die er sich wünscht” geben bereits einen Hinweis, dass es in diesem Buch um die unterschiedlichen Empfindungen von Mann und Frau geht. Sehr praktisch erklärt Eggerichs, dass Männer die Welt durch eine blaue Brille sehen, Frauen jedoch durch eine rosa Brilla. Während ich in vielen anderen Büchern von “bedingungsloser Liebe” gelesen habe, kommt hier erstmals “bedingungsloser Respekt” vor. Ein Mann braucht nicht unbedingt von seiner Frau immer wieder zu hören, dass sie ihn liebt. Viel mehr ist seine Persönlichkeit davon abhängig, dass sie ihn achtet, anerkennt oder eben respektiert. Für die Frau jedoch ist es besonders wichtig, dass sie für ihren Mann der wichtigste Mensch im Leben ist. Und sie wünscht sich sehr, dass er ihr das immer wieder sagt, in Worten und auch in seinen Taten. Der Autor führt uns zu einem Segenskreis, welchen wir vor Augen haben sollen. Der Mann liebt seine Frau, die Frau respektiert ihren Mann, so dreht sich das Beziehungsrad nach oben. Ganz viele Erfahrungsberichte helfen, um die Theorie zu stützen, Briefe von Männern und Frauen berichten über die positiven Auswirkungen von Liebe & Respekt auf die Ehe. Ob eine zerbrochene Ehe wieder heil wird oder eine gute Ehe besser werden darf, immer entscheidet unser Wille, den ersten Schritt zu tun.

(kleo)

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„Fremde Heimat“

Lynn Austin

Fremde Heimat

ISBN: 978-3-86827-423-3

165 YTIddo und Dina gehören zu den ersten Israeliten, welche nach 70 jähriger Gefangenschaft ihres Volkes in Babylon nach Jerusalem zurückkehren. Was sie vorfinden sind Ruinen ihrer Stadt und feindlich gesinnte Nachbarn. Ihr Enkelsohn Sacharja und die Halbwaise Yael sind die einzigen ihrer Familie, die sie dabei begleiten. Unter vielen Entbehrungen bauen die ersten Rückkehrer ein Haus nach dem anderen wieder auf. Schon bald funktioniert das Leben der kleinen Gemeinde, nur ein ganz besonderes Haus wartet noch auf den Wiederaufbau: der Tempel Gottes. Doch dafür gibt es den größen Widerstand und die anfängliche Begeisterung weicht einer jahrelangen Verzagtheit. Sacharjas und Yaels Entwicklung in der Zwuschenzeit konnte gar nicht unterschiedlicher sein. Während Sacharja die Bibel studiert und sich auf das Priesteramt vorbereitet, fühlt sich Yael von dem Götzendienst der Samariter angezogen und verliebt sich sogar in einen von ihnen. Auch die Beziehung von Iddo und Dina wird auf eine große Probe gestellt, weil Dina aufgrund der vielen Rückschläge am liebsten nach Babylon zurückgehen würde. Schon als Kind hatte Sacharja besondere Träume, während er als Priester von ganzem Herzen Gott dienen möchte, erfährt er mehr und mehr die Berufung zum Propheten.

(kleo)

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